SCHWIMMEN LERNEN Allgemeines


Kurseinheiten

Die Kurseinheiten dauern 60 Minuten oder 45 Minuten. Programm im Wasser wird 50 - 55 Minuten bzw. 40 Minuten geboten, die restliche Zeit wird aufgewendet für die Betreuung der Kinder nach der Einheit (zB Handtuch suchen, Badeschuhe suchen, Duschen gehen usw. ), der Betreuung der Eltern durch die Kursleitung (zB Beantwortung von Fragen, Organisation) sowie der Vorbereitung für die nächste Einheit (zB Zusammenräumen usw.). 
Ein Kurs beinhaltet - je nach Semesterplan, Feiertage usw. - 6 - 10 Einheiten.


Eintritt ins Bad

Der Eintritt ins Bad ist erst 15 Minuten vor Beginn der Kurseinheit gestattet.
In der Saunaoase Ebelsberg kann nach der Einheit nicht länger im Bad verweilt werden.

 

Begleitpersonen

Da die Kurse für das Schwimmen lernen ohne Eltern stattfinden, ist im Kursbeitrag kein Eintritt für Begleitpersonen inkludiert.



Der "richtige" Kurs

Bitte sprechen Sie vor dem Buchen des Kurses bei der Anmeldung darüber, welchen Könnens-Stand Ihr Kind hat. Ein Wechseln während des Kurses in einen anderen ist meistens nicht möglich.
Für das Schwimmen lernen gibt es dazu unser Vorschwimmen, um die Kinder optimal zuordnen zu können.

Manchmal ist es besser die Kinder scheinbar zu unterfordern, um ihnen die Lust und die Freude am Schwimmen nicht zu nehmen, manche Kinder brauchen jedoch die Forderung sich an anderen "anhalten" zu können - teilen Sie uns den Charakter Ihres Kindes mit, damit wir auch hier das Beste für Ihr Kind finden können.

 

 

Eltern ABC

 

 

Kinder frieren leicht!
Wasser ist wärmeleitfähiger als Luft, sodass der menschliche Körper etwa 4-mal so viel Wärme abgibt. Kinder sind besonders betroffen. Sie verfügen meist über ein geringeres Unterhautfettgewebe und die Körperoberfläche des Kindes ist im Verhältnis zur Körpermasse relativ groß. Daher kühlen Kinder sehr viel schneller aus als Erwachsene.


Toilette

Wassers regt die Nierentätigkeit an. Damit die Kursstunde möglichst ohne Unterbrechung durchgeführt werden kann, sollte der Toilettenbesuch vor dem Unterricht obligatorisch sein.


Gesundheitsförderung

Regelmäßiges Schwimmen fördert die Gesundheit! Muskulatur, Atemorgane und Herz-Kreislaufsystem werden trainiert und der übrige Organismus ohne Belastung der Gelenke abgehärtet.


Angst vor dem Wasser
Für manche Kinder ist das Schwimmen lernen mit Angst verbunden. Angst führt auf motorischer, emotionaler und geistiger Ebene zu Verzögerungen und Schwierigkeiten. Sie erschwert das Schwimmen lernen, denn es muss sich erst einmal die muskuläre Verkrampfung lösen, die mit der Angst vor dem Wasser einhergehen kann. Um das überwinden zu können, muss ein Klima geschaffen werden, in dem Angst bewältigt werden kann. Dazu ist ein intensives Vertrauensverhältnis zur/m SchwimmlehrerIn eine wesentliche Voraussetzung. So kann das ängstliche Kind Mut und Selbstvertrauen entwickeln.Das erfordert von allen Beteiligten sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Als Eltern braucht es dafür viel Verständnis für das Kind.

Kontinuität und Übung
Für das Erlernen des sehr anspruchsvollen Bewegungsablaufs des Brustschwimmens ist es von ganz entscheidender Bedeutung, dass kontinuierlich geübt werden kann. Die Koordination der Arm- und Beinbewegung stellt für Kinder eine große Herausforderung an ihre motorischen Fähigkeiten dar. Die Anforderungen sind höher als beispielsweise bei den Bewegungsabläufen des Fahrradfahrens oder Skilaufens. Bei aller Pädagogik und Einfühlungsvermögen darf deshalb nicht vergessen werden, dass das Erlernen eines neuen Bewegungsablaufes durch Üben, Wiederholung und Automatisierung geschieht. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht dringend erforderlich.


Rückschritte

Scheinbare Rückschritte können entstehen, wenn das Kind krank gewesen ist oder eine Krankheit ausbrütet, Spannungen im kindlichen Umfeld auftreten oder das Kind plötzlich realisiert, dass Wasser auch gefährlich sein kann und es auf diese Weise einen natürlichen Respekt vor dem Wasser bekommt.


Kinder brauchen Zeit
Oft wollen Kinder bei der ersten Kursstunde nicht mitmachen. Wir lassen den Kindern daher Zeit und geben die Möglichkeit, erst einmal nur zuzuschauen. Die Kinder möchten zunächst einmal aus einer sicheren Entfernung sehen, was da auf sie zukommt. Die Umgebung, die SchwimmlehrerInnen, die ganze Situation begegnet ihnen zum ersten Mal in ihrem Leben. Da ist es unter Umständen schon aufregend genug, nur am Beckenrand zu sitzen und als Zuschauer dabei zu sein. In der nächsten Stunde ist es dann meist nur noch ein kleiner Schritt vom Beckenrand ins Wasser.