Methoden


Wir arbeiten in diesem Spektrum mit verschiedenen Techniken aus folgenden Bereichen:

 


Somatic Experiencing SE

SE wurde im letzten Drittel des 20.Jahrhunderts von Dr. Peter A. Levine entwickelt. Er ist Biologe, Physiker und Psychologe und forscht seit 35 Jahren bis heute intensiv auf dem Gebiet von Stress und Trauma. Als Biologe stellte er sich die Frage, warum Tiere in der Wildbahn täglich mit lebensbedrohlichen Situationen umgehen können (gejagt werden), ohne Stress- oder Traumasymptome zu entwickeln, während wir Menschen unter solchen Erlebnissen oft leiden. Er erforschte intensiv die neuro-physiologischen Vorgänge bei Gefahr sowie die Gesetze der Überlebensinstinkte, die auch für den Menschen gelten. Obwohl diese nicht willentlich gesteuert werden können, entwickelte er mit SE eine Vorgehensweise, die es möglich macht, diese unbewusste Ebene des Nervensystems zu erreichen und einen heilsamen Verarbeitungsprozess einzuleiten.

SE ist eine spezielle Herangehensweise beim Thema Trauma und ist keine psychotherapeutische oder Familientherapeutische Interventionsform. Es wird auch darauf hingewiesen, des SE Traumalösung eine  Psychotherapie nicht ersetzen kann.

Nähere Informationen können auch unter folgendem Link nachgelesen werden: http://www.somatic-experiencing.de/was-ist-se/beschreibung/index.html


Cranio-Sakrale-Körperarbeit

Durch verschiedene Ereignisse wie Geburt, Infektionskrankheiten, Unfall, emotionale Belastungen uvm., die in unserem Zellgedächtnis gespeichert werden, kann der Cranio-Sacrale-Rhythmus in seinem natürlichen Fluss eingeschränkt und blockiert werden. Somit können unsere Selbstheilungskräfte nicht in ihrem ursprünglichen Sinn fließen. Jeder körperliche Zustand kann als Botschaft betrachtet werden, die sich bei genauer Auseinandersetzung als Geschichte zeigt. Spannungen, Beschwerden und Symptome sind aus diesem Blickwinkel Entwicklungen, die einen Zugang zu neuen Ressourcen ermöglichen. Der/die PraktikerIn begleitet das Geschehen ohne Erwartungen und Vorstellungen, was geschehen soll. Allein seine/ihre Aufmerksamkeit und Zuwendung bringen jene „Geschichte“ zum Vorschein, die jetzt verstanden und verarbeitet werden kann.

Gearbeitet wird am ganzen Körper, mit Schwerpunkt SCHÄDEL (Cranium), Wirbelsäule und KREUZBEIN (Sacrum), daher die Bezeichnung cranio-sacral.
Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der Osteopath W.G.Sutherland an diesen Körperstellen eine zarte, rhythmische Pulsation. Aus einem zunächst therapeutischen Ansatz versuchte man wiederholt, diese Pulsation in ihrer Entfaltung zu unterstützen und mit ihrer Hilfe Impulse für positive Veränderungen im Körper zu setzen. Später entfernten sich die daraus entstehenden Methoden immer mehr von einem therapeutischen Einwirken. Sie sehen die durch die Hände kontaktierten Körperstrukturen als Beobachtungsräume, in denen - alleine durch die Achtsamkeit gegenüber den dort stattfindenden Prozessen - Veränderungen und Entwicklungen ermöglicht werden.